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Anhebung Übungsleiterfreibetrag und der Ehrenamtspauschale

Geld

Der Bundesrat hat am 1. März 2013 dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes zugestimmt. Nachdem das Gesetz im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, werden rückwirkend zum 1. Januar 2013 der sogenannte Übungsleiterfreibetrag auf 2400 Euro und die sogenannte Ehrenamtspauschale auf 720 Euro angehoben. Dies wirkt sich auch in der Sozialversicherung aus – allerdings dort nur für die Zukunft.

 

Die nunmehr bis zu 2400 Euro steuerfreien Einnahmen für nebenberuflich tätige Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher oder Betreuer sind kein Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung. Folglich unterliegen sie nicht der Beitragspflicht und werden auch bei der Beurteilung geringfügig entlohnter Beschäftigungen nicht berücksichtigt.

Bei einer anteiligen Inanspruchnahme des neuen Steuerfreibetrages (200 Euro im Monat) ist demnach in einer geringfügig entlohnten Beschäftigung ein monatliches Arbeitsentgelt bis zuj 650 Euro möglich.

 

Keine Rückwirkung in der Sozialversicherung

Der höhere Steuerfreibetrag wird in der Sozialversicherung nur für zukünftige Entgeltabrechnungszeiträume berücksichtigt. Demnach bleibt – auch bei einer rückwirkenden Inanspruchnahme des höheren anteiligen Steuerfreibetrags – eine bisher mehr als geringfügig ausgeübte Beschäftigung sozialversicherungspflichtig. Nur für zukünftige Entgeltabrechnungszeiträume kann sie als geringfügig entlohnte Beschäftigung beurteilt werden.

Dies gilt entsprechend für die bis zu 720 Euro steuerfreien Einnahmen für nebenberufliche Tätigkeiten zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke (Ehrenamtspauschale).

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