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Rentenversicherung

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Rente und Steuern

 

Steuern? Für Rentner? Waren das bisher nicht nur ganz kleine Abgaben? Eine Zeit lang war es so. Arbeitnehmer versteuerten ihre Rentenbeiträge und konnten sich dann im Ruhestand meistens darauf verlassen, dass sie als Rentner nur mit einem geringen Prozentsatz zur Kasse gebeten werden. Seit 2005 ist das aber anders. Denn mit dem Alterseinkünftegesetz wird die Besteuerung der Renteneinkünfte neu geregelt. Dabei wird ein bestimmter Prozentsatz der gesetzlichen Bruttorente als steuerpflichtiges Entgelt abgesetzt – und dieser zu besteuernde Anteil steigt stufenweise an. Das bedeutet: Jeder neue Rentner-Jahrgang muss immer etwas mehr versteuern als der vorherige.

Hätten Sie sich also vorheriges Jahr zur Ruhe gesetzt, wären es 64 Prozent, dieses Jahr hingegen müssten schon 66 Prozent der Rente versteuert werden. Ab 2020 wird der Satz dann immer um ein Prozent erhöht, bis schließlich all diejenigen, die sich ab dem Jahr 2040 vom Arbeitsleben verabschieden, 100 Prozent ihrer Rente zu versteuern haben.

Und die private Rentenversicherung? Müssen auch auf diese Leistungen später Abgaben entrichtet werden? Ja. Die Rentenzahlungen werden mit dem Ertragsanteil versteuert. Die Höhe des Ertagsanteils richtet sich nach dem Alter der versicherten Person zu Rentenbeginn.

Sie beträgt beispielsweise bei einem Rentenbeginnalter von 65 bis 66 Jahren 18 Prozent. Bei einem Rentenbeginn mit 67 sind es 17 Prozent. Erhält also ein Ruheständler, der mit 66 Jahren in Rente gegangen ist, beispielsweise 400 Euro Privatrente, sind es 72 Euro, auf die er Abgaben zahlen muss. Wie hoch diese sind, hängt von seinem individuellen Steuersatz ab. Liegt dieser bei 25 Prozent, hat der Rentner 18 Euro von den 72 Euro an das Finanzamt zu entrichten. Am Ende des Monats bleiben von seiner Privatrente also noch 382 Euro übrig.

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